LKW und Flugzeug

BasisSeminarBasis Importverfahren

Aspekte und Rahmenbedingungen, die Sie beim Import von Waren beachten müssen

Die Einfuhr von Waren aus Drittländern ist grundsätzlich auch mit der Entstehung von Einfuhrabgaben verbunden. In vielen Fällen kann die Zollschuldentstehung durch die Wahl eines geeigneten Zollverfahrens jedoch vermieden werden. Sofern Waren bspw. vorübergehend, etwa im Rahmen einer Reparatur, im Zollgebiet der EU verbleiben, ist die Entrichtung von Abgaben nicht notwendig. Die Nutzung und Kombination verschiedener Verfahren kann für Unternehmen erhebliches Einsparpotenzial bedeuten. Die Anwendung dieser Zollverfahren bedarf allerdings einer entsprechenden Organisation im Unternehmen, nicht zuletzt wegen der Gefahr der Zollschuldentstehung durch die Verletzung zollrechtlicher Pflichten.

Auch die Wahl der Zolltarifnummer hat Einfluss auf die Entrichtung von Abgaben. Die Wahl der Zolltarifnummer mit dem geringsten Zollsatz ist dabei nicht immer die beste Entscheidung. In Zeiten von Just-in-Time oder Just-in-Sequence Lieferungen können sich die wenigsten Unternehmen leisten, dass eine Ware beim Zoll „hängenbleibt“. Auch die Öffnungszeiten der einzelnen Zollämter lassen eine Abfertigung in der Nacht oder am Wochenende häufig nicht zu. Um auch abseits der Öffnungszeiten der Zollämter oder bei fehlenden Daten oder Unterlagen abfertigen zu können, existieren verschiedene Vereinfachungsmöglichkeiten, die dem Wirtschaftsbeteiligten zur Verfügung stehen. Schwerpunkt in diesem Seminar ist das Vereinfachte Verfahren. Die Standardzollanmeldung wird als Grundlage kurz thematisiert.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar stellt Ihnen die Vereinfachungsmöglichkeiten bei der Abfertigung detailliert vor und verdeutlicht  die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten bei der Importabfertigung. Es baut auf dem Seminar „Start up Importverfahren“(am Vortag) auf. Der Dozent erläutert Ihnen das Standardverfahren in kompakter Form. Darüber hinaus erarbeiten Sie im Seminar Themen wie die Tarifierung/Unterlagencodierung von Waren für den Import, die Zollwertermittlung (Spezialitäten) und das Präferenzrecht beim Import. Alle Themen werden auf dem jeweils aktuellen Stand des Unionszollkodex (UZK) vermittelt.

Seminarschwerpunkte

  • Einfuhrverfahren und Grundlagen/Importzollprozesse im Standardverfahren (Kurzwiederholung aus dem Seminar: Start up Importverfahren)
  • Importzollprozesse im vereinfachten Verfahren mit Schwerpunkt Selbstverzollung
  • Unterlagencodierungen bei der Einfuhr
  • Besonderheiten im Zollwertrecht (anhand von praktischen Beispielen)
  • 42er-Verfahren (Fiskalvertretung)
  • Präferenzen bei der Einfuhr
  • Outsourcing beim vereinfachten Verfahren
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (Authorised Economic Operator/AEO) als Grundlage für Vereinfachungen und in Zukunft „zentrale Zollabwicklung“ und „Eigenkontrolle“
  • Rückwaren und Reparaturen
  • Besondere Verfahren (Lagerung, Veredelung, Verwendung) – kurze Darstellung von Abläufen, Vorteilen und To-Dos

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Dozenten-Vortrag
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Dozentinnen und Dozenten
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Seminar umfasst 6,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende, die mit der Abwicklung grenzüberschreitender Warenverkehre betraut sind und bereits über Grundkenntnisse hinsichtlich der Importabwicklung verfügen bzw. an Praktiker, die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten.

Das Basis-Seminar baut auf dem Seminar„Start up Importverfahrenvom Vortag auf. Es werden Vorkenntnisse zur Teilnahme an diesem Basis-Seminar vorausgesetzt!

Welche Punkte Sie beim Import von Waren beachten müssen

Die Einfuhr von Waren aus Drittländern ist grundsätzlich auch mit der Entstehung von Einfuhrabgaben verbunden. In vielen Fällen kann die Zollschuldentstehung durch die Wahl eines geeigneten Zollverfahrens jedoch vermieden werden. Sofern Waren bspw. vorübergehend, etwa im Rahmen einer Reparatur, im Zollgebiet der EU verbleiben, ist die Entrichtung von Abgaben nicht notwendig. Die Nutzung und Kombination verschiedener Verfahren kann für Unternehmen erhebliches Einsparpotenzial bedeuten. Die Anwendung dieser Zollverfahren bedarf allerdings einer entsprechenden Organisation im Unternehmen, nicht zuletzt wegen der Gefahr der Zollschuldentstehung durch die Verletzung zollrechtlicher Pflichten.

Auch die Wahl der Zolltarifnummer hat Einfluss auf die Entrichtung von Abgaben. Die Wahl der Zolltarifnummer mit dem geringsten Zollsatz ist dabei nicht immer die beste Entscheidung. In Zeiten von Just-in-Time oder Just-in-Sequence Lieferungen können sich die wenigsten Unternehmen leisten, dass eine Ware beim Zoll „hängenbleibt“. Auch die Öffnungszeiten der einzelnen Zollämter lassen eine Abfertigung in der Nacht oder am Wochenende häufig nicht zu. Um auch abseits der Öffnungszeiten der Zollämter oder bei fehlenden Daten oder Unterlagen abfertigen zu können, existieren verschiedene Vereinfachungsmöglichkeiten, die dem Wirtschaftsbeteiligten zur Verfügung stehen.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar stellt Ihnen die Vereinfachungsmöglichkeiten bei der Abfertigung detailliert vor und verdeutlicht  die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten bei der Importabfertigung. Es baut auf dem Seminar „Start up Importverfahren“(am Vortag) auf. Der Dozent erläutert Ihnen das Standardverfahren in kompakter Form. Darüber hinaus erarbeiten Sie im Seminar Themen wie die Tarifierung/Unterlagencodierung von Waren für den Import, die Zollwertermittlung (Spezialitäten) und das Präferenzrecht beim Import. Alle Themen werden auf dem jeweils aktuellen Stand des Unionszollkodex (UZK) vermittelt.

Seminarschwerpunkte

  • Einfuhrverfahren und Grundlagen/Importzollprozesse im Standardverfahren (Kurzwiederholung aus dem Seminar: Start up Importverfahren)
  • Importzollprozesse im vereinfachten Verfahren mit Schwerpunkt Selbstverzollung
  • Unterlagencodierungen bei der Einfuhr
  • Besonderheiten im Zollwertrecht (anhand von praktischen Beispielen)
  • 42er-Verfahren (Fiskalvertretung)
  • Präferenzen bei der Einfuhr
  • Outsourcing beim vereinfachten Verfahren
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (Authorised Economic Operator/AEO ) als Grundlage für Vereinfachungen und in Zukunft „zentrale Zollabwicklung“ und „Eigenkontrolle“
  • Rückwaren und Reparaturen
  • Besondere Verfahren (Lagerung, Veredelung, Verwendung)

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/-innen, die mit der Abwicklung grenzüberschreitender Warenverkehre betraut sind und bereits über Grundkenntnisse hinsichtlich der Importabwicklung verfügen bzw. an Praktiker, die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten.

Das Basis-Seminar baut auf dem Tagesseminar zum „Start up Importverfahrenauf. Es werden Vorkenntnisse zur Teilnahme an dem Seminar vorausgesetzt!

Themengebiete

  • Zoll

Bewertung

Teilnahmegebühr

Ab€ 490,00zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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