Basis Seminar Basis Warenursprung und Präferenzen

Zollpräferenzen als Kosten- und Wettbewerbsvorteile nutzen!

Die Ausfuhrwaren aus der EU können bei Einhaltung der Präferenzvorschriften zollermäßigt oder vielfach sogar zollfrei in bestimmte Länder importiert werden. Damit sind Zollpräferenzen wichtige Instrumente, um den Export zu fördern.

Aufgrund von Freihandelsabkommen der Europäischen Union/Gemeinschaft mit weltweit über 40 Ländern (z. B. Schweiz, Norwegen, Türkei, Marokko, Israel, Serbien, Südafrika, Mexiko, Moldawien, Südkorea, Ukraine, Kanada) und vergleichbaren Regelungen können Waren dem Kunden im Drittland mit Präferenzursprung EU bzw. EEC zollpräferenziert zur Verfügung gestellt werden. Die erforderlichen Präferenznachweise dürfen erst erstellt werden, wenn die Präferenzursprungsregeln nachprüfbar erfüllt sind. Diese warenspezifischen, oft komplizierten und in Abhängigkeit des Freihandelsabkommens teilweise unterschiedliche Regeln sind vor der Ausstellung der Nachweise zu prüfen und revisionssicher zu dokumentieren.

Beim Import aus diesen Ländern gewährt die EU weitgehend eine Zollfreiheit. Zusätzlich können Ursprungswaren aus bestimmten Entwicklungsländern zollermäßigt oder sogar zollfrei in die EU importiert werden. Zulässige Präferenznachweise sind die Warenverkehrsbescheinigungen EUR. 1, EUR-MED, A.TR., die Ursprungserklärung sowie die Erklärung zum Ursprung. Das Seminar macht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Systematik und Handhabung des Präferenzrechts vertraut. Dabei werden die Rechtsgrundlagen anhand zahlreicher Beispiele zur Ursprungsprüfung und zur Erstellung der Präferenznachweise erläutert.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar vermittelt Ihnen, wie Sie die Abwicklung für die Im- und Exporthandelsgeschäfte mit Präferenzländern der EU erfolgreich gestalten, bei Präferenzprüfungen durch die Zollbehörden Schaden vermeiden und ggf. die Bewilligung des ermächtigten Ausführers (EA) oder die Position des registrierten Ausführers (REX) rechtskonform nutzen können.

Seminarschwerpunkte

  • Rechtsgrundlagen, Definitionen und Systematik des Ursprungs- und Präferenzrechts der Europäischen Union/Gemeinschaft
  • Datenbank Warenursprung und Präferenzen online (WuP-online)
  • Ursprungsregeln dargestellt anhand von Praxisbeispielen (Listenbedingungen, Minimalbehandlungen, Präferenzkalkulation)
  • Nachweis der Präferenzberechtigung: EUR. 1, Ursprungserklärungen, Vereinfachungen als Ermächtigter Ausführer (EA) oder Registrierter Ausführer (REX)
  • Pflichten des Einführers in der EU bei Beantragung einer Präferenzbehandlung
  • Nachträgliche Prüfung oder Verifizierung der Präferenznachweise durch die Zollbehörden
  • Konsequenzen bei unzulässiger Ausstellung von Präferenznachweisen
  • Überblick über die Lieferantenerklärungen und das Auskunftsblatt INF 4

Zielgruppe

Angesprochen sind Abteilungsleiter sowie Sachbearbeiter der Vertriebs-, Export-, Verkaufs- und Einkaufsabteilungen. Zudem können sich interne Revisoren mit den Grundzügen des Warenursprungs- und Präferenzrechts auseinandersetzen, um die internen Prozesse einschließlich der erforderlichen Kommunikation zwischen den Abteilungen prüfen zu können.

Enthaltene Literatur

Warenursprung und Präferenzen
Möller /Schumann // Reguvis – Bundesanzeiger Verlag

shop.bundesanzeiger-verlag.de

Kooperation

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit:

www.bundesanzeiger-verlag.de/aw-portal/

Themengebiete

  • Warenursprung & Präferenzen

Bewertung

4.53
(239 Bewertungen)

Teilnahmegebühr

Ab€ 1.090,00 zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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