LKW und Flugzeug

SpezialSeminarUS-SanktionsrechtUSSR191001

Grundlagen und Vertiefung, aktuelle Beispiele und Trends aus Washington

Das US-Sanktionsrecht ist der dynamischste Bereich des US-Exportkontrollrechts. Ständig ändert sich etwas, gerade unter der jetzigen US-Regierung. Die deutsche Referentin, die seit 15 Jahren in den USA als Anwältin im Exportkontrollrecht arbeitet, bringt Systematik in den Verordnungs-Wirrwarr. Das Seminar stellt die Grundzüge des US-Sanktionsrechts und die Länderembargos anschaulich dar. Fallbeispiele, wie z. B. zur 50%-Regel, werden besprochen.

Ziel des Seminars

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden einen fundierten Überblick über das US-Sanktionsrecht zu geben und einen frischen Einblick in die Sichtweise der Behörden aus Washington zu bieten.

Seminarschwerpunkte

  • Das Office of Foreign Assets Control (OFAC): Aufbau, Rolle und Verhältnis zu anderen US-Exportkontrollbehörden
  • OFAC Länderembargos: Übersicht und Systematik
  • Das Iran-Embargo:
    • Was ist erlaubt?
    •  Die Einhaltung der rechtlichen Grundlagen und der erwartete Compliance-Aufwand
    • Vorsicht: „Significant transactions” versus 10% De-Minimis-Rule
    • Der Reexport von US-Produkten unter der General License for medical devices/TSRA
    • General License D-2 (Handheld devices, Laptops und Software) auf Dienstreisen
    • General inventory rule und „lessons learned“ aus dem EPSILON Case (Abgrenzung Reexport und Transshipment) und Begriff „Knowledge“
    • Die Bedeutung der EU-blocking-regulation und des Boykottverbots
  • Länderbezogene Sanktionsprogramme:
    • Russland: Systematik und extraterritoriale Auswirkung (und Grenzen) des Countering America‘s Adversaries Through Sanctions Act
    • Venezuela: Die US-Sanktionen weiten sich aus. Was ist der aktuelle Stand?
  • Sanktionslisten-Screening: Komplexe Szenarien zur 50%-Regel des OFAC
  • Der OFAC Vollstreckungsapparat: Ausgewählte Fälle und Vollstreckungstrends
  • Der Fall Huawei: Die Rolle des US Department of Commerce und die Entity Liste
  • Import-Sanktionen und deren Bedeutung für EU-Unternehmen
  • OFAC Compliance: Erwartungen an ein internes Kontrollsystem
  • Unternehmenskauf: Due Diligence, Klauseln im M&A-Vertrag successor liability

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Unternehmen, die US-Güter als Handelswaren oder als Komponenten beziehen und diese eingebaut oder als Ersatzteile bzw. Handelsware weiterliefern. Eine weitere Zielgruppe sind EU-Unternehmen, die US-beherrscht sind. Angesprochen sind in erster Linie Mitarbeitende der Zoll-/ Exportkontrollabteilung, Kennzeichner, aber auch Einkäufer und Mitarbeitende aus dem Vertrieb, die den Umfang und die Konsequenzen aus dem Bezug und Vertrieb von US-Gütern kennen sollten.

Sonstige Hinweise

Das Seminar findet in deutscher Sprache statt. Zahlreiche Rechtstexte werden jedoch wegen des originalen Wortlautes in englischer Sprache ausgegeben und ggf. diskutiert. Sie erhalten neben Ihren gedruckten Seminarunterlagen umfangreiche Gesetzestexte.

Themengebiete

  • Exportkontrolle

Bewertung

Ort & Termin

Fleming's Conference Hotel Frankfurt
Elbinger Straße 1-3, 60487, Frankfurt a.M., Deutschland

Tel: +49 695060400
Fax: +49 69506040999
frankfurt.conference@flemings-hotels.com
www.flemings-hotels.com

22.10.2019

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 790,00zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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Anmeldeformular (PDF)

USSR191001

Mögliche Dozenten/-innen

Alexandra López-Casero
Boston, Washington, D.C. // Partnerin, Nixon Peabody LLP
Matthias Merz
Geschäftsführender Gesellschafter der AWB Steuerberatungsgesellschaft mbH // Geschäftsführer der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE GmbH // Münster

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