Update US De-Minimis Rule & US Foreign Direct Product Rule – Wann unterliegt ein Gut der US-Exportkontrolle?

Detaillierte Besprechung der De-Minimis- und Foreign Direct Product Rules mit Praxisfällen, neuesten Änderungen 2026 und Practice Insights

Da die USA den Umfang und die Reichweite ihrer Exportkontrollen ausweiten und sich diese zunehmend von den EU- und deutschen Exportkontrollen unterscheiden, insbesondere in Bezug auf China, ist es wichtiger denn je zu verstehen, wann Güter, Software oder Technologie vom US-Recht „infiziert“ sein könnten und somit den jeweiligen US-Verboten und -Genehmigungsregeln unterliegen.

Im Webinar werden die De-Minimis-Regeln der EAR umfassend erläutert. Sie bestimmen, ob z.B. eine nicht-US-amerikanische Maschine, Software oder Technologie, die US-ursprünglich kontrollierte Inhalte enthält, den EAR und damit US-Reexportkontrollen unterliegt. US-Software wird dabei besonders in den Fokus genommen – sowohl wenn sie in ein physisches Gut integriert ist, als auch, wenn sie Teil ausländischer Software ist. Außerdem werden im Seminar § 734.4(b) EAR und die sogenannte Publication Exception bzgl. US-Source Code besprochen. Weitere Schwerpunkte sind die Berechnung des Inhalts von US-Ursprungsgütern, die Definition des Begriffs „incorporated“ und die De-Minimis-Schwellenwerte. Auch der Einfluss des jeweiligen Ziellands auf die Prüfung wird erläutert. Eine eigens von der Referentin entwickelte De-Minimis-Tabelle, die in dieser Form nicht öffentlich verfügbar ist, unterstützt die Umsetzung. Praktische Herausforderungen wie die Ersatzteilproblematik werden ebenfalls thematisiert. Schließlich werden neue Entwicklungen und Änderungen der De Minimis Regel und deren Implikationen in der Praxis besprochen.

Im zweiten Teil des Webinars stehen die über 10 Foreign Direct Product (FDP) Regeln des § 734.9 EAR im Fokus. Im Unterschied zur De-Minimis-Regel geht es bei diesen Regeln darum, welche US-Technologien, Softwaretools oder Geräte bei der Entwicklung und Produktion ausländischer Güter eingesetzt wurden. Es werden alle FDP-Regeln erläutert, einschließlich der neuesten Änderungen und Erweiterungen, die spezifische Technologien und Entitäten betreffen. Dabei werden zahlreiche Fallbeispiele und reale Szenarien besprochen. 

darin enthalten:

  • umfangreiche Schulungsunterlagen
  • AWA Zertifikat

Ihr Nutzen

Unsere US-Expertin, die seit über 20 Jahren amerikanische und deutschsprachige Unternehmen bei einer US-Großkanzlei vertritt, zeigt Ihnen, wie Sie die aktuellen Regularien in der Praxis anwenden und welche Strategien Ihr Unternehmen zur Risikominimierung und Einhaltung der Vorschriften anwenden kann. Anhand konkreter Beispiele werden die erweiterten De-Minimis-Regeln und die anspruchsvollen FDP-Regeln erläutert. Aktuelle Informationen aus der Praxis fließen direkt in das Webinar ein.

Sichern Sie sich Ihren Platz und stärken Sie die Compliance Ihres Unternehmens!

schwerpunkte

  • Wann unterliegt ein Gut den EAR?  
  • Unterscheidung zwischen Weiterverkauf von US-Handelsware und US-Bestandteilen/Technologie in ausländischen Gütern
  • De-Minimis-Regel, § 734.4 EAR
    • Klassische Regel
    • Fallbeispiele
    • Jüngste Erweiterungen
  • Foreign Direct Product Rules, § 734.9 EAR
    • National Security FDPR, 9x515 FDPR und „600 series”
    • Entity List FDPR (Fußnote 1, 4 und 5)
    • Russland/Belarus FDPRs
    • Advanced computing, Supercomputer und Semiconductor Manufacturing Equipment FDPR
  • Neueste Entwicklungen aus der Praxis, insbesondere zu De-Minimis- und FDP-Regeln

Ablaufplan

Den vorläufigen Ablaufplan für das Webinar können Sie sich hier herunterladen.

Lehrmethoden/-Material und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Dozentin/Dozent bringt Fallbeispiele ein
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Eingesetztes Lehrmaterial

  • Gesetzestexte, Auszüge aus:
    • EAR
  • Sonstige Dokumente
    • Merkblätter, die von Behörden herausgegeben werden
    • Checklisten, Flowcharts

Das Webinar umfasst 5,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Export, Trade Compliance und Recht, die sich über die aktuellen Entwicklungen und deren Bedeutung für die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen informieren möchten. Vorkenntnisse im Bereich des US-(Re-)Exportkontrollrechts werden vorausgesetzt.

Wichtige Hinweise

Das Webinar findet in deutscher Sprache statt. Ein Teil der Schulungsunterlagen wird jedoch auf Englisch ausgegeben.

Vor, während und nach dem Webinar

Wie nehme ich an einem AWA-Webinar bzw. an einem Online-Termin teil? Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über die erforderliche Technik und den Ablauf eines Webinars.

Themengebiete

  • US-Exportkontrollrecht

Teilnahmegebühr

Ab€ 790,00 zzgl. 19% USt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Schulungsunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

Bewertung

4.81
(25 Bewertungen)

Termine für diese Schulung

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