Spezial Seminar Grundlagen: Im- und Export USA

Compliance-Anforderungen und Vorschriften: Was Unternehmen in 2019 beim Handel mit den USA beachten müssen!

Das Seminar fasst die import- und sicherheitsrelevanten Anforderungen in der Lieferkette für Lieferungen in die und aus den USA sowie die Exportanmeldepflichten zusammen. Die Trump Administration hat verschiedene Antidumping- und Strafzollmaßnahmen im letzten Jahr umgesetzt und diese werden in 2019 angepasst. Dazu kommen neue Compliance-Schwerpunkte im grenzüberschreitenden Warenverkehr, Änderungen im Drawback-Verfahren und die Ersetzung von NAFTA mit USMCA. Des Weiteren wird in 2019 der Fokus von der U.S. Customs and Border Protection („CBP“) und ihrer Schwesterbehörde Immigration and Customs Enforcement („ICE“), auf der Durchsetzung von Compliance-Anforderungen im E-Commerce Bereich und bei Exportanmeldungen liegen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Änderung des bisherigen „Customs-Trade Partnership Against Terrorism (CTPAT)“ zu einem strengeren und breiter gefassten „Trusted Trader Program“ sein. Das Seminar beschäftigt sich intensiv mit diesen Themen und den Auswirkungen auf europäische Unternehmen, die in den USA aktiv sind. Ebenfalls werden sowohl Best-Practice-Beispiele für die notwendigen Compliance-Anforderungen als auch kostensensible Prozesse angeführt. Darüber hinaus werden innerhalb dieses Themenkreises die Neuigkeiten im Importanmeldeverfahren im ACE-System und des Exportanmeldeverfahrens unter den „Foreign Trade Regulations (FTR)“ behandelt.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie Waren effizient in die USA importieren bzw. aus den USA exportieren, wie Sie dabei rechtliche Hürden und Fallstricke umgehen und wie sich überflüssige Kosten vermeiden lassen. Hierzu gehört auch die Vermeidung von Bußgeldern oder beim Zoll hängenbleibende Sendungen als Resultat fehlerhafter Angaben bzgl. der ein- bzw. auszuführenden Waren.

Seminarschwerpunkte

  • Übersicht der CBP sowie weiterer am Im- und Exportvorgang beteiligter Behörden
  • Einfuhr: Zulassung als Importeur und zugehörige Rechte und Pflichten // Die Rolle des Zollagenten // Einfuhrabwicklung und Post-entry Process 
  • ACE-System als „Single Window“ // Voranmeldungen und Informationspflichten
  • Zollvorschriften und Compliance-Anforderungen: Freihandels- und Präferenzabkommen (von NAFTA zu USMCA)
  • „Forced Labor“ und Nord-Korea Maßnahmen
  • Handelsmaßnahmen — Anti-dumping, Section 232, Section 301 und deren Befreiungsmöglichkeiten
  • CBP Centers of Excellence and Expertise (CEE)
  • Sicherheit der Lieferkette: von C-TPAT zu „Trusted Trader“, gegenseitige Anerkennung mit dem Authorised Economic Operator (AEO) und Trends
  • Exportanmeldeverfahren: Berechtigung, Rollen im Export, Verantwortung unter den „Foreign Trade Regulations (FTR)“ und Vorschriften von anderen Behörden

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich in erster Linie an europäische Führungskräfte, deren Unternehmen entweder schon auf dem amerikanischen Markt tätig sind oder kurz davor stehen, ihre Geschäftstätigkeiten auf die Vereinigten Staaten zu erweitern. Es richtet sich also an Teilnehmer/-innen, die sowohl mit Im- und Exportvorgängen in ihren eigenen Ländern vertraut sind als auch hinreichende Kenntnisse des Präferenzursprungs, Zollwerts sowie der Ein- und Ausfuhrprozesse besitzen.

Themengebiete

  • Zoll
  • Compliance
  • Warenursprung & Präferenzen

Bewertung

4.13
(34 Bewertungen)

Teilnahmegebühr

Ab€ 690,00 zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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