Spezial Internal Compliance Programme (ICP)

Innerbetriebliche Exportkontrolle: Anforderungen der EU-Kommission und des BAFA; unternehmensinterne Umsetzung

Die Anforderungen an Mitarbeitende in Exportkontrollabteilungen steigen kontinuierlich. Die Prüfung auf Genehmigungspflicht ist ebenso relevant wie die Materialklassifizierung und auch die Zuverlässigkeitsprüfung der Geschäftspartner. Nur zuverlässige Unternehmen können privilegierte Verfahren nutzen.

Klare Vorgaben in Form von Richtlinien, Prozessbeschreibungen, Handbüchern etc. sind Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf im Unternehmen. Die EU-Dual-Use-Verordnung definiert Anforderungen und macht bei der Nutzung von bestimmten Vereinfachungen ein Internal Compliance Programme (ICP) zur Pflicht. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erwartet dies im Rahmen der Nutzung von privilegierten Verfahren (z.B. SAG) von exportierenden Unternehmen und verpflichtet hierzu den Ausfuhrverantwortlichen bzw. dessen Exportkontrollbeauftragten. Nicht nur die Spezialisten in den Exportkontrollabteilungen müssen geschult werden, sondern auch alle Mitarbeitenden, die mit Ausfuhren des Unternehmens zu tun haben.

Das BAFA gibt in seinen Vorgaben an ein ICP die Richtlinien vor, die erfüllt werden müssen, um als zuverlässiges Unternehmen zertifiziert zu werden.

Lernen Sie, welche Schritte und Maßnahmen in der Theorie und Praxis zu berücksichtigen sind, um ein ICP aufzubauen, zu monitoren und fortzuführen.

Ihr Nutzen

Sie lernen, wie ein ICP aufgebaut werden kann und welche Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen. Die rechtlichen Hintergründe sowie Notwendigkeiten bilden dabei den Rahmen für die konkrete Umsetzung eines Internal Compliance Programms. 

Des Weiteren erfahren Sie, welche Voraussetzungen notwendig sind, um sowohl die Anforderungen der EU-Dual-Use-Verordnung als auch die Zuverlässigkeitskriterien des BAFA zur Nutzung privilegierter Verfahren zu erfüllen.

Webinarschwerpunkte

  • Kurzüberblick über exportkontrollrechtliche Beschränkungen (Update)
  • Rechtlicher Rahmen des Internal Compliance Programme (ICP)
  • Notwendigkeit und Vorteile eines ICP
  • Normen und Standards zum ICP
  • Konkrete Umsetzung der ICP-Standards
  • Sanktionen für Exportkontrollverstöße im Lichte des ICP – Risiken und Chancen

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Teilnehmende bringen Fallbeispiele ein
  • Dozentin/Dozent bringt Fallbeispiele ein

Eingesetztes Lehrmaterial 

  • Sonstige Dokumente
    • Merkblätter, die von Behörden herausgegeben wurden

Das Webinar umfasst 1,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Webinar wendet sich an verantwortliche Beauftragte, an Exportabteilungsleitende, Exportkontrollbeauftragte und -verantwortliche, die Ausfuhrverantwortlichen und deren Beauftragte im Unternehmen.

Vor, während und nach dem Webinar

Wie nehme ich an einem AWA-Webinar bzw. an einem Online-Termin teil? Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen über die erforderliche Technik und den Ablauf eines Webinars.

Themengebiete

  • Exportkontrolle
  • Zoll
  • Sanktionslistenpruefung

Teilnahmegebühr

Ab€ 249,00 zzgl. 19% USt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Schulungsunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

Bewertung

4.68
(13 Bewertungen)

Termine für diese Schulung

Online
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