AWA fördert Moot-Court-Team der Universität Münster
Jurastudierende überzeugen in simulierten Gerichtsverhandlungen

(Münster) Beim „John H. Jackson Moot Court“, einem internationalen Wettbewerb, treten Studierendenteams in simulierten Gerichtsverhandlungen gegeneinander an. Auch in diesem Jahr gehört das Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster zu den Finalisten des Wettbewerbs in Genf. Die Reise zum Finale wird von der AWA unterstützt.

Top-Platzierungen und Finaleinzug

Das Team der Universität Münster hat in diesem Jahr bei der europäischen Regionalrunde in Amsterdam erneut den ersten Platz erzielt. Darüber hinaus wurde es für die beste Klageerwiderung („Best Respondent’s Written Submission“) und für die beste schriftliche Ausarbeitung insgesamt („Best Overall Written Submissions“) ausgezeichnet. Mit dem Sieg in Amsterdam qualifizierte es sich für die „Final Oral Round“ in Genf, bei der die 24 besten Teams weltweit gegeneinander antreten.

„Es war eine intensive Woche mit täglichem Training. Bereits an den ersten beiden Tagen belegte das Team den ersten Platz und konnte diese Spitzenposition bis ins Halbfinale verteidigen – mit einem herausragenden Auftritt im Finale: Sie gewannen auch die Finalrunde der European Regional Round!“, sagt Team-Leiterin Maarja Saluste zum bisherigen Erfolg.

Matthias Merz, Geschäftsführer der AWA: „Da wir mit der Universität Münster tief verbunden sind, ist es für uns selbstverständlich, das Engagement des juristischen Nachwuchses zu fördern. Wir drücken die Daumen für das Finale in Genf!“

Intensive Vorbereitung auf den „Moot Court“ startet im September

Die Vorbereitung auf den „John H. Jackson Moot Court“ erstreckt sich über das gesamte akademische Jahr. Bereits im Juni oder Juli durchlaufen die Bewerberinnen und Bewerber ein Auswahlverfahren. Mit der Fallausgabe im September beginnt die intensive Arbeit an der schriftlichen Ausarbeitung, gefolgt von der Vorbereitung auf die mündliche Verhandlungsphase. Die gesamte Vorbereitung erfolgt auf Englisch.