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WebinarSpezialUS-Exportkontrolle: Beschränkungen gegen Huawei – Ausweitung der Direct Product RuleWEBUSH210501

Auswirkungen auf Unternehmen, die amerikanische Güter verwenden und Huawei beliefern

2020 wurden die Export Administration Regulations (EAR) hinsichtlich Huawei mehrmals verschärft. Huawei wird von den US-Behörden als Gefahr für die amerikanische Sicherheit betrachtet und steht deshalb auf der Entity List des US-Handelsministeriums. Washington wirft Huawei vor, mit seinen Produkten Spionage zu betreiben und die Iran-Sanktionen verletzt zu haben.  Aber die Verschärfungen der EAR, die für Huawei konzipiert wurden, könnten auch andere chinesische Unternehmen treffen.

Bei den Verschärfungen der EAR von 2020 geht es dem US-Handelsministerium darum, den chinesischen Telekomgiganten an der Konzeption und Herstellung von Halbleitern zu hindern. Washington missfällt, dass Huawei sich trotz der bisherigen US-Sanktionen weiterhin mit Technologien und Software amerikanischen Ursprungs versorgen konnte. Dies, weil entweder US-Tochtergesellschaften Huawei ab ausländischen Standorten belieferten (durch Anwendung der De-Minimis-Regel), oder weil ausländische Firmen, die mit US-Technologien arbeiten, auch Huawei versorgen.

Das US-Handelsministerium hat mit der Ausweitung der Direct Product Rule den Anwendungsbereich der US-Exportkontrollen auf ausländische Produkte erweitert, selbst wenn diese überhaupt keine US-Komponenten oder Software beinhalten.

Die erweiterte Direct Product Rule hat wichtige Auswirkungen auf ausländische Unternehmen, die Produkte für Huawei herstellen und bei der Entwicklung oder Fertigung Elektronik (einschließlich Halbleiter), Computer- und Telekommunikationstechnologie oder Software verwenden, die der EAR unterfällt. Die neue Regel ist komplex. Sie ist auch neuartig, da sie einen Paragrafen der EAR speziell für ein gelistetes Unternehmen ändert. Dabei kann das Bureau of Industry and Security in Zukunft diese neuen Beschränkungen auch auf andere ausländische Unternehmen ausweiten. Die neuen Beschränkungen greifen dann automatisch auch für diese Unternehmen.

Ihr Nutzen

Im Webinar werden die Direct Product Rule, die neuen Änderungen und die Auswirkungen für nicht-amerikanische Unternehmen detailliert erklärt. Sie erfahren auch, was die neue Regel nicht geändert hat. Die Referentin wird mehrere Fallbeispiele besprechen.

Webinarschwerpunkte

  • Hintergrund der jüngsten Maßnahmen des US-Handelsministeriums gegenüber Huawei
  • Grundaspekte der Direct Product Rule
  • Erweiterung der Direct Product Rule – Schritt-für-Schritt-Besprechung der neuen Regel
  • Die Verschärfungen vom 20. August 2020
  • Auswirkungen auf ausländische Unternehmen
  • Fallbeispiele

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Dozenten bringen Fallbeispiele ein
  • Livechat

Das Webinar umfasst 1,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Dieses Webinar ist für Einsteiger und Kenner der US-Exportkontrolle gedacht. Es richtet sich an Exportkontrollbeauftragte und -verantwortliche sowie an Mitarbeiter in Compliance- oder Rechtsabteilungen. Das Webinar ist vor allem für Unternehmen relevant, die selbst oder mittelbar Produkte für Huawei herstellen und die amerikanische Geräte, Software und Technologien verwenden.

IhrE Live-Dozentin

Alexandra López-Casero, Boston, Washington, D.C. // Partnerin, Nixon Peabody LLP

Vor, während und nach dem Webinar

Vor dem Webinar

Bitte lesen Sie die Systemanforderungen und lassen Sie diese von Ihrer IT prüfen. Bitte führen Sie einen Systemtest durch. Informationen hierzu finden Sie an dieser Stelle.

Melden Sie sich nach dem erfolgreichen Systemtest bitte über die AWA-Website zu Ihrem Webinar an. Kurz nach der Webinaranmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und anschließend eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Ein bis zwei Werktage vor dem Webinar erhalten Sie eine E-Mail mit einem Zugangslink zu Ihrem Webinar sowie zur AWA-Cloud. Aus der AWA-Cloud können Sie sich die Schulungsunterlagen zum Webinar schnell und unkompliziert im PDF-Format herunterladen.

Klicken Sie einige Minuten vor dem offiziellen Beginn des Webinars auf den Zugangslink. Sie gelangen in einen virtuellen Warteraum. Sobald unser Dozent die Übertragung und somit das Webinar startet, nehmen Sie automatisch an dem Webinar teil.


Während des Webinars

Über eine Chatfunktion haben Sie die Möglichkeit, während des Webinars mit dem Dozenten zu kommunizieren. Bei bestimmten Webinaren ist auch die Kommunikation über das Mikrofon/Telefon mit dem Dozenten möglich.

Unser Dozent zeigt die Präsentation live. In der Regel können Sie auch den Dozenten per Livestream sehen.


Nach dem Webinar

Nach dem Webinar erhalten Sie Ihr Teilnahmezertifikat per E-Mail.

Außerdem erhalten Sie von uns einen Link zu einem Online-Fragebogen, in dem Sie Ihr Webinar bewerten können.

Auch nach dem Webinar sind wir für Sie da: Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!

Themengebiete

  • US-Exportkontrollrecht
  • Exportkontrolle
  • Internationales Business

Bewertung

Ort & Termin

GoToWebinar
GoToWebinar, Deutschland

05.05.2021

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

15:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 249,00 zzgl. gesetzlicher USt.

darin enthalten:

  • Schulungsunterlagen
  • AWA Zertifikat als PDF-Datei

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Anmeldeformular (PDF)

WEBUSH210501

Dozentin

Alexandra López-Casero
Boston, Washington, D.C. // Partnerin, Nixon Peabody LLP

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