LKW und Flugzeug

SeminarSpezialZolllager und vorübergehende Verwahrung

Lagermöglichkeiten von Nicht-Unionsware/Kostenersparnis durch Lagerung und Verwaltung

Im Zolllagerverfahren können an bestimmten zugelassenen Orten oder in Lagereinrichtungen im Zollgebiet der Union Waren grundsätzlich zeitlich unbegrenzt gelagert werden, ohne dass für diese Waren Einfuhrabgaben erhoben oder bestimmte handelspolitische Maßnahmen angewendet werden.

Bei Zolllagern handelt es sich um von den Zollbehörden zugelassene Räumlichkeiten und besondere Stätten, die unter zollamtlicher Überwachung stehen. Die Überführung von Nicht-Unionswaren in das Zolllagerverfahren und dessen Beendigung sind auch im Rahmen des Automatisierten Tarif- und Lokalen Zollabwicklungssystems (ATLAS) möglich. Zudem besteht seit der UZK-Einführung nun die Möglichkeit, die Waren bis zu 90 Tage in der vorübergehenden Verwahrung zu lagern. Damit stellt sich für die Wirtschaftsbeteiligten die Frage, welches Verfahren zur Lagerung im Unternehmen genutzt werden soll. Außerdem ist es für viele Unternehmen wichtig, die Lagerung mit anderen Verfahrensprozessen, wie der Produktion, zu verbinden.

Vor allem die Vorgaben des Vertrags von Lissabon, Basisrechtsakte, wie der Zollkodex mittels delegierter Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte umzusetzen ist, wurden in den UZK eingearbeitet. Die damit seit dem 1. Mai 2016 verbundenen Änderungen für das Zolllagerverfahren und die vorübergehende Verwahrung behandelt das Seminar intensiv.

Als Onlineveranstaltung

Dieses Seminar bieten wir außerdem als Online-Termin an:

Zolllager und vorübergehende Verwahrung online

Ihr Nutzen

Das Seminar vermittelt Ihnen komprimiert das gesamte Zolllagerrecht sowie die vorübergehende Verwahrung unter Berücksichtigung der rechtlichen Änderungen des Unionszollkodex.

Seminarschwerpunkte

  • Grundsätze und Funktion des Zolllagerverfahrens als besonderes Verfahren sowie der vorübergehenden Verwahrung nach UZK mit Abgrenzung zur Freizone bzw. zu Freihäfen
  • Bewilligungsverfahren: Antrag // Voraussetzungen // Inhalt der Bewilligung // Ablehnung, Rücknahme und Widerruf
  • Zolllager vs. vorübergehende Verwahrung: Verantwortlichkeiten // Übliche Behandlungen // Vorübergehendes Entfernen // Lagerung mit Unionsware // Bestandsaufzeichnungen
  • Beendigung der Verfahren: Überführung in ein anderes Zollverfahren // Beendigung durch Zerstörung, Aufgabe zu Gunsten der Staatskasse oder Wiederausfuhr
  • Gestaltungsmöglichkeiten bei der Nutzung des Zolllagerverfahrens und der vorübergehenden Verwahrung
  • Nutzung des Zolllagerverfahrens in Verbindung mit anderen besonderen Verfahren, z.B. die Aktive Veredelung im Rahmen der Zollprozesse von Industrie- und Handelsunternehmen

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Seminar herunterladen.

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Teilnehmer bringen Fallbeispiele ein
  • Dozenten bringen Fallbeispiele ein
  • Einzelarbeit
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Seminar umfasst 6,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Wirtschaftsbeteiligte, die die Vorteile des Zolllagerverfahrens und der vorübergehenden Verwahrung nutzen oder nutzen wollen und sich über die Änderungen angesichts des UZK sowie über die Möglichkeiten der Überführung von Waren in die Verfahren informieren möchten.

Sonstige Hinweise

Bringen Sie sich mit ein: Wir freuen uns über Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmensalltag. Bitte reichen Sie Ihre Fallbeispiele bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn ein über: info@awa-seminare.de

Themengebiete

  • Zoll
  • Management

Bewertung

Teilnahmegebühr

Ab€ 490,00 zzgl. gesetzlicher USt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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Hamburg