LKW und Flugzeug

Seminarfür Experten (Stufe 3)Warenursprung und Präferenzen für Experten

So nutzen Sie Besonderheiten und Ausnahmen des Präferenzrechts für Ihre Außenhandelsgeschäfte

Die EU hat eine moderne Form der Freihandelsabkommen eingeführt. Insbesondere mit den Abkommen EU-Japan und EU-Großbritannien sind neue Wege bei der Ursprungsprüfung und -dokumentation eingeführt worden. Der Einsatz von Vordrucken und die engen Wertdefinitionen sind aus der Sicht der EU nicht mehr zeitgemäß. Mit den sog. alternativen Ursprungsregeln hat die EU außerdem mit vielen Partnerländern der Pan-Euro-Med-Zone (z.B. Schweiz, Norwegen, Island, Georgien, Jordanien) moderne und vereinfachte Ursprungsregeln vereinbart. Dazu gehören z.B. die Vereinfachung der Kumulierungsmöglichkeiten, die Reduzierung des Dokumentationsaufwandes und Kombinationen aus aktiven Veredelungen und Präferenzverfahren. Zusätzlich zum bewilligungsbedürftigen Verfahren des ermächtigten Ausführers (EA) bietet das Verfahren des registrierten Ausführers (REX) neue Möglichkeiten. Das REX-System definiert neue Rechte und Pflichten für den Ausführer und den Einführer in der EU.

Planen Sie, Herstellungshandlungen zur Kostensenkung ganz oder teilweise in ein Land außerhalb der EU unter Einhaltung der Präferenzursprungsvorschriften auszulagern? Die zahlreichen Freihandelsabkommen der EU bieten die Möglichkeit, die Einfuhrzölle ggf. bis zur Zollfreiheit zu reduzieren. Die dadurch erzielten Kostenvorteile erleichtern den Marktzugang in bestimmte Drittländer und sollten im Marketing/Vertrieb besonders berücksichtigt werden. Durch die Ausnahmen und Besonderheiten des Präferenzrechts können arbeitsteilige Prozesse zollpräferenzkonform gestaltet werden. Auf den Vorkenntnissen aus dem Fortgeschrittenen-Seminar bzw. vergleichbaren Kenntnissen aufbauend, verdeutlicht das Seminar die Besonderheiten und Ausnahmen des Präferenzrechts.

Als Onlineveranstaltung

Dieses Seminar bieten wir außerdem als Online-Termin an:

Warenursprung und Präferenzen für Experten online

Ihr Nutzen

Im Seminar lernen Sie, für Ihre präferenzerheblichen Prozesse zu erkennen, wie durch optimierte Gestaltung der Details die Zollkosten gesenkt werden können.

Seminarschwerpunkte

  • Aktuelle Entwicklungen der EU-Zollpräferenzen
  • Präferenzrechtliche Toleranzen für alle Branchen
  • Chancen und Risiken des Regionalen Übereinkommens über Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzursprungsregeln und der alternativen Ursprungsregeln
  • Traditionelles Freihandelsabkommen (z.B. Regionales Übereinkommen/Schweiz) versus modernes Freihandelsabkommen (z.B. EU-JP, EU-GB)
  • Besonderheiten bei Langzeit-Lieferantenerklärungen, Auskunftsblatt INF 4
  • Besonderheiten im Warenverkehr mit der Türkei
  • Prinzipien des Präferenzrechts und Ausnahmen (Identitätsprinzip, buchmäßige Trennung, Territorialitätsprinzip, Direktbeförderungsprinzip, Nachweisprinzip)
  • Die präferenzrechtliche Behandlung von Warenzusammenstellungen
  • Grenzüberschreitende Bewilligung als Ermächtigter Ausführer; Vereinfachungen als REX
  • Automatische Präferenzkalkulation, beispielhafte Darstellung anhand einer aktuellen Softwarelösung; Präferenzprüfung – mit IDEA (Interactive Data Extraction and Analysis)

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Seminar herunterladen.

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Teilnehmer bringen Fallbeispiele ein
  • Dozenten bringen Fallbeispiele ein
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Seminar umfasst 13 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Angesprochen sind Abteilungsleitende, Sachbearbeitende der Versand-, Export- und Verkaufsabteilungen und Sachbearbeitende der Einkaufsabteilungen. Zudem können sich interne Revisoren mit den Besonderheiten des Präferenzrechts befassen, um Prüfungsaktivitäten in diesem Bereich zu leisten, einschließlich der Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen. Grundkenntnisse des Warenursprungs- und Präferenzrechts werden für die Teilnahme vorausgesetzt.

Sonstige Hinweise

Bringen Sie sich mit ein: Wir freuen uns über Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmensalltag. Bitte reichen Sie Ihre Fallbeispiele bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn ein über: info@awa-seminare.de

Die EU hat eine moderne Form der Freihandelsabkommen eingeführt. Insbesondere mit den Abkommen EU-Japan und EU-Großbritannien gibt es neue Möglichkeiten der Ursprungsprüfung und -dokumentation. Der Einsatz von Vordrucken und die engen Wertdefinitionen sind aus EU-Sicht nicht mehr zeitgemäß.

Mit den sog. alternativen Ursprungsregeln (Transitional Rules) hat die EU außerdem mit vielen Ländern der Pan-Euro-Med-Zone (z.B. Schweiz, Norwegen, Island, Georgien und Jordanien) moderne und vereinfachte Ursprungsregeln vereinbart. Dazu gehören z.B. die Vereinfachung der Kumulierungsmöglichkeiten, die Reduzierung des Dokumentationsaufwandes sowie Kombinationen aus aktiven Veredelungen und Präferenzverfahren. Zusätzlich zum bewilligungsbedürftigen Verfahren des ermächtigten Ausführers (EA) bietet das Verfahren des registrierten Ausführers (REX) neue Möglichkeiten. Das REX-System definiert neue Rechte und Pflichten für den Ausführer und den Einführer in der EU.

Planen Sie, Herstellungshandlungen zur Kostensenkung ganz oder teilweise in ein Land außerhalb der EU unter Einhaltung der Präferenzursprungsvorschriften auszulagern? Die zahlreichen Freihandelsabkommen der EU bieten die Möglichkeit, die Einfuhrzölle ggf. bis zur Zollfreiheit zu reduzieren. Die dadurch erzielten Kostenvorteile erleichtern den Marktzugang in bestimmte Drittländer und sollten im Marketing/Vertrieb besonders berücksichtigt werden. Durch die Ausnahmen und Besonderheiten des Präferenzrechts können arbeitsteilige Prozesse zollpräferenzkonform gestaltet werden.

Als Onlineveranstaltung

Dieses Seminar bieten wir außerdem als Online-Termin an:

Warenursprung und Präferenzen für Experten online

Ihr Nutzen

Nach Ihrem Seminarbesuch wissen Sie, wie Sie das Präferenzrecht für Ihren Außenhandel optimal nutzen können. Sie können nun sämtliche Prozesse, die aus präferenzrechtlicher Sicht von Bedeutung sind, noch besser ausrichten und dadurch Zollkosten senken.

Seminarschwerpunkte

  • Aktuelle Entwicklungen der EU-Zollpräferenzen
  • Präferenzrechtliche Toleranzen für alle Branchen
  • Chancen und Risiken des Regionalen Übereinkommens über Pan-Europa-Mittelmeer-Präferenzursprungsregeln und der alternativen Ursprungsregeln
  • Traditionelles Freihandelsabkommen (z.B. Regionales Übereinkommen/Schweiz) versus modernes Freihandelsabkommen (z.B. EU-JP, EU-GB)
  • Besonderheiten bei Langzeit-Lieferantenerklärungen, Auskunftsblatt INF 4
  • Besonderheiten im Warenverkehr mit der Türkei
  • Prinzipien des Präferenzrechts und Ausnahmen (Identitätsprinzip, buchmäßige Trennung, Territorialitätsprinzip, Direktbeförderungsprinzip, Nachweisprinzip)
  • Die präferenzrechtliche Behandlung von Warenzusammenstellungen
  • Grenzüberschreitende Bewilligung als Ermächtigter Ausführer; Vereinfachungen als REX
  • Automatische Präferenzkalkulation, beispielhafte Darstellung anhand einer aktuellen Softwarelösung; Präferenzprüfung – mit IDEA (Interactive Data Extraction and Analysis)

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Seminar herunterladen.

Lehrmethoden/-Material und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Teilnehmende bringen Fallbeispiele ein
  • Dozentin/Dozent bringt Fallbeispiele ein
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Eingesetztes Lehrmaterial

  • Gesetzestexte, Auszüge aus:
    • Dienstvorschriften Zoll
    • EU-Verordnungen
  • Sonstige Dokumente
    • Merkblätter, die von Behörden ausgegeben werden
    • (Muster-)Formulare

Das Seminar umfasst 13 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Abteilungsleitende, Sachbearbeitende der Versand-, Export- und Verkaufsabteilungen und Sachbearbeitende der Einkaufsabteilungen. Zudem spricht die Schulung interne Prüfungsexperten an, die sich mit dem Präferenzrecht auseinandersetzen, und die Geschäftsführung sowie einzelne Abteilungen beraten.

Die Schulung baut auf Ihren Kenntnissen aus dem Seminar „Warenursprung und Präferenzen für Fortgeschrittene“ bzw. vergleichbaren Kenntnissen auf.

Wichtige Hinweise

Die Schulung baut auf Ihren Kenntnissen aus dem Seminar „Warenursprung und Präferenzen für Fortgeschrittene“ bzw. vergleichbaren Kenntnissen auf.

Bringen Sie sich mit ein: Wir freuen uns über Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmensalltag. Bitte reichen Sie Ihre Fallbeispiele bis spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn ein über: info@awa-seminare.de

Literaturempfehlung

Fachbuch „Warenursprung und Präferenzen“
Möller / Schumann (Reguvis Fachmedien GmbH)

Themengebiete

  • Warenursprung & Präferenzen
  • Zoll
  • Brexit

Bewertung

Teilnahmegebühr

Ab€ 1.090,00 zzgl. 19% USt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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