Spezial Seminar International Traffic in Arms Regulations (ITAR)

Die ITAR verstehen und anwenden können

Es gibt kaum ein exportierendes Unternehmen, das nicht vom US-amerikanischen (Re-)Exportkontrollrecht betroffen ist. Eine Anwendbarkeit der US-Vorschriften ist häufig gegeben, wenn US-amerikanische Waren, Technologien oder Software betroffen oder in europäischen Produkten enthalten sind. Besonders kontrolliert werden in diesem Zusammenhang diejenigen Güter, die den US-amerikanischen Regularien in Bezug auf Rüstungsgüter, den International Traffic in Arms Regulations, unterfallen. Aufgrund der strikten Kontrollen und den damit einhergehenden hohen Strafandrohungen durch die entsprechenden US-Behörden, bestehen hier Export-Compliance-Risiken. Diese gilt es in den Griff zu bekommen.

Für viele Unternehmen ist es daher unumgänglich ein Grundwissen aufzubauen, um rechtzeitig zu erkennen, ob eine Anwendbarkeit der ITAR gegeben ist. Das eineinhalbtägige Praxis-Seminar soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei helfen und ihnen ein Grundverständnis der Systematik sowie des Aufbaus und Inhalts der ITAR vermitteln. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, Sachverhalte in ihrer täglichen Praxis selbst in Bezug auf ITAR-Relevanz beurteilen zu können. Denn auch hier gilt der Leitsatz: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“ Die Seminarinhalte werden praxisnah und anhand von vielen Beispielen vermittelt, unter Einbeziehung der entsprechenden internen Export-Compliance-Anforderungen. Am zweiten Tag wird hierzu ein praktischer Fall ausführlich bearbeitet, um das Erlernte anzuwenden und zu vertiefen.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar vermittelt Ihnen den sicheren und eigenständigen Umgang mit den International Traffic in Arms Regulations (ITAR). Zudem wird Ihnen das Verständnis der Systematik und der Vorgehensweise im Hinblick auf das Technical Assistance Agreement (TAA) nähergebracht sowie die Bekanntgabe der relevanten Neuerungen im Rahmen der US-Exportkontrollreform.

Seminarschwerpunkte

  • Überblick und Grundlagen der International Traffic in Arms Regulations
  • Wichtige Begriffe und Definitionen der ITAR (Defense Article, Defense Service, SME, MDE, Specially Designed, Commodity Jurisdiction usw.)
  • Behördliche Zuständigkeiten (DoS, DoC, DDTC, BIS und OFAC)
  • U.S. Munitions List (USML) – die Rüstungsgüterliste der USA
  • Genehmigungsarten und -verfahren (DSP-5, DSP-61 und DSP-83)
  • Reexportanträge – General Correspondence (GC)
  • Agreements der ITAR (TAA und MLA)
  • Relevante Neuerungen im Rahmen der US-Exportkontrollreform
  • Anforderungen an das Internal Export Compliance Program

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Exportkontrollbeauftragte, Ausfuhrverantwortliche, Compliance-Beauftragte, Mitarbeiter/-innen von Rechtsabteilungen und Mitarbeiter/-innen in Unternehmen, die Berührungspunkte mit US-Rüstungsgütern haben.

Sonstige Hinweise

Das Seminar findet in deutscher Sprache statt, jedoch unter Einbeziehung der US-Vorschriften und Dokumente. Sie können konkrete Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmen in das Seminar einbringen. Um Ihrem Dozententeam eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, senden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an: info@awa-seminare.de

Themengebiete

  • Exportkontrolle

Bewertung

4.49
(58 Bewertungen)

Teilnahmegebühr

Ab€ 1.290,00 zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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