LKW und Flugzeug

SeminarSpezialExportkontrollbeauftragte im Unternehmen

Die operative Umsetzung der Exportkontrolle in der Tagespraxis

Bei Exportvorhaben mit genehmigungspflichtigen Gütern ist es grundsätzlich erforderlich, schriftlich gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Ausfuhrverantwortlichen zu benennen. Der Ausfuhrverantwortliche muss stets ein Mitglied der Geschäftsleitung sein. Erfahrungsgemäß wird der Ausfuhrverantwortliche in den seltensten Fällen selbst das Tagesgeschäft der Exportkontrolle operativ wahrnehmen. Dies wird in der Regel an Mitarbeitende delegiert: die Exportkontrollbeauftragten. Sie müssen sowohl die Einhaltung von Melde- und Genehmigungspflichten für bestimmte Güter oder Länder als auch den Abgleich mit Sanktionslisten und Embargobestimmungen sicherstellen. Gleichzeitig sollten sie über alle Möglichkeiten informiert sein, die Verfahrenserleichterungen mit sich bringen, und sie müssen wissen, wie diese in die Unternehmensprozesse zu integrieren sind.

Die Funktion erfordert technischen Sachverstand bezüglich der zu exportierenden Güter, betriebswirtschaftliche und juristische Kenntnisse, Zoll- und EDV-Kenntnisse, Kenntnisse der Exportmärkte des Unternehmens, Führungs- und Durchsetzungsqualitäten sowie ein analytisches Verständnis zur Definition von exportrelevanten betrieblichen Abläufen. Schwerpunkt des Seminars ist daher die organisatorische Umsetzung von Strukturen zur Einhaltung des Außenwirtschaftsrechts im exportierenden Unternehmen auf Basis des geltenden Rechts und der zur Verfügung stehenden Allgemeingenehmigungen und Vereinfachungen.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar vermittelt Ihnen, wie man Exportkontrollprozesse analysiert und implementiert – von der Beschaffung bis zur Ausfuhr der relevanten Güter. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie die Stelle eines Exportkontrollbeauftragten mit Blick auf diese Prozesse beschreiben und Organisationsanweisungen entwickeln können. Ebenfalls zeigt Ihnen das Seminar, wie Sie mit selbst erkannten Fehlern bei getätigten Ausfuhren umgehen können bzw. sollten (Stichwort „Selbstanzeige“ im Außenwirtschaftsrecht).

Seminarschwerpunkte

  • Organisation der Klassifizierung der Güter und Codierungen in der Zollanmeldung
  • Fremdproduktinformationen von Lieferanten einholen
  • Pflege und Aktualisierung des Materialstamms
  • Sanktionslistenprüfung
  • Bewilligungs- und Genehmigungsmanagement inkl. Allgemeingenehmigungen
  • Länderbezogene Embargos
  • Standorteinbindung bei Konzernen und fachbezogene Stopp- und Weisungsbefugnis
  • Abgleich mit Zollbewilligungen (vereinfachte Zollverfahren bei der Ausfuhr)
  • Das Internal Compliance Program (ICP) nach den Vorgaben des BAFA
  • Die bußgeldbefreiende „Selbstanzeige“ im Außenwirtschaftsrecht

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Dozenten-Vortrag
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Teilnehmenden
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Dozentinnen und Dozenten

Das Seminar umfasst 6,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an Exportabteilungsleitende, Exportkontrollbeauftragte und -verantwortliche sowie Ausfuhrbeauftragte und Zollbeauftragte mit Exportzuständigkeiten im Unternehmen.

Sonstige Hinweise

Sie können konkrete Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmen in das Seminar einbringen. Um Ihrem Dozententeam eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, senden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an: 
info@awa-seminare.de

Die primäre Verantwortung für die Exportkontrolle trägt der Ausfuhrverantwortliche, der Mitglied des Vorstands oder der Geschäftsführung sein muss. Für die operative und ggf. auch strategische Umsetzung der Exportkontrolle aber, ist meist jemand anderes zuständig: Der Exportkontrollbeauftragte. Als solcher müssen Sie einerseits die rechtssichere Abwicklung von Exporten sicherstellen und andererseits auch Verfahrensvereinfachungen anwenden können. Als Exportkontrollbeauftragter bilden Sie das Bindeglied zwischen Ausfuhrverantwortlichem und betroffenen Abteilungen im Unternehmen, was Sicherheit im Umgang mit exportkontrollrechtlichen Vorgaben erforderlich macht.

Ihr Nutzen

Machen Sie sich unverzichtbar und lernen Sie, die Exportkontrolle im Unternehmen operativ umzusetzen und zwischen den betroffenen Abteilungen zu koordinieren.

Seminarschwerpunkte

  • Organisation der Exportkontrolle, insbesondere Klassifizierung von Gütern und Codierungen in der Zollanmeldung
  • Bewilligungs- und Genehmigungsmanagement inkl. Allgemeingenehmigungen
  • Update zu (ausgewählten) länderbezogenen Embargos
  • Rechte, Pflichten, Aufgaben und Risiken des Exportkontrollbeauftragten
  • Das Internal Compliance Program (ICP)

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Seminar herunterladen.

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Teilnehmer bringen Fallbeispiele ein
  • Dozenten bringen Fallbeispiele ein

Das Seminar umfasst 6,5 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Verantwortungsträger in der Exportkontrolle. Neben bereits benannten und künftigen Exportkontrollbeauftragten lohnt sich der Seminarbesuch auch für alle weiteren mit der Exportkontrolle betrauten Interessierten.

Sonstige Hinweise

Sie können konkrete Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmen in das Seminar einbringen. Um Ihrem Dozententeam eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, senden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an: 
info@awa-seminare.de

Themengebiete

  • Exportkontrolle
  • Sanktionslistenpruefung

Bewertung

Teilnahmegebühr

Ab€ 690,00zzgl. gesetzlicher USt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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