Externes Versandverfahren

Versandverfahren zur Beförderung von Nicht-Unionswaren

ist ein Versandverfahren zur Beförderung von Nicht-Unionswaren zwischen zwei innerhalb des Zollgebiets der Union gelegenen Orten, ohne dass sie handels­politischen Maßnahmen, Zöllen und anderen Abgaben unterliegen. Am Bestimmungsort kann die Ware in ein neues Zollverfahren übergeführt werden (z.B. Üb­erführung in den zollrechtlich freien Verkehr). Die Beförderung über ein Drittland ist nur dann zulässig, wenn dies in einer internationalen Übereinkunft (z.B. Üb­er­einkommen über ein gemeinsames Versandverfahren) vorgesehen ist. Möglich ist zudem die Beförderung von Unionswaren, die im Zusammenhang mit ihrer Ausfuhr besonderen Unionsmaßnahmen (z.B. Erstattung im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik oder bei Erlass oder Erstattung der Einfuhrabgaben) unter­liegen, wenn sie im gemeinsamen Versandverfahren in ein Drittland ausgeführt werden sollen und dabei das Gebiet einer oder mehrerer Vertragsparteien des Übereinkommens über ein gemeinsames Versandverfahren (EU-Mitgliedstaaten, den EFTA-Ländern, der Türkei, der früheren Jugoslawischen Republik Mazedo­nien und Serbien) berühren. Diese Waren sind im externen Unionsversandverfahren (T1) zu befördern.

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