Aktive Veredelung

Zollverfahren

Die „aktive Veredelung" ist eines der Zollverfahren „besondere Verfahren“ nach Art. 5 Nr. 16 Buchst. b UZK. Sie ermöglicht die Einfuhr von Nicht-Unionswaren (i.d.R. in Form von Vorprodukten) in das Zollgebiet der Union zur Durchführung von Veredelungsarbeiten, um sie nach der Veredelung als Endprodukte in ein Anschlusszollverfahren überführen zu können. Da die eingeführten Waren zur Wiederausfuhr bestimmt sind und folglich nicht unmittelbar in den Wirtschaftskreislauf eingehen, sieht Art. 256 UZK vor, dass auf die Erhebung von Abgaben und die Anwendung handelspolitischer Maßnahmen verzichtet wird. 

Synonyme: Besondere Verfahren

Zurück