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WebinarSpezialZollabwicklung für Einkäufer in der Praxis onlineWEBZPE210901

Bei der Abwicklung grenzüberschreitender Warenbewegungen haben Unternehmen eine Vielzahl von rechtlichen Regelungen aus dem Unionszollkodex sowie nationalen Gesetzen einzuhalten (z. B. Umsatzsteuergesetz). Insbesondere beim Import besteht das Risiko, Waren nicht oder nicht richtig anzumelden, was zu ungerechtfertigten Steuervorteilen führen kann.

Bei der Überlassung von Waren in den zollrechtlich freien Verkehr entsteht regelmäßig die Zollschuld. Eine der Bemessungsgrundlagen dabei ist der Zollwert, der in korrekter Höhe ermittelt werden muss. Werden nicht alle hinzurechnungspflichtigen Posten (Transportkosten, kostenlose Beistellungen, Lizenzgebühren etc.) beachtet, kann es zu empfindlichen Nacherhebungen durch die Zollverwaltung und darüber hinaus ggf. zur Einleitung eines Straf- oder Bußgeldverfahrens kommen. Bei der Berechnung spielen zudem die vereinbarten und angewendeten Incoterms® eine wichtige Rolle. Zusätzlich zum Regelzollsatz kann für bestimmte Waren mit Ursprung in einem bestimmten Land ein Antidumpingzoll erhoben werden. Waren mit dem günstigsten Einkaufspreis sind also nach der Zollabwicklung nicht zwangsläufig so günstig wie zunächst gedacht.

Auch nichttarifäre Handelshemmnisse können einen Import erschweren. Bevor eine Ware eingekauft wird, sollte deshalb stets geprüft werden, ob der Einfuhr in die EU Verbote und Beschränkungen entgegenstehen oder Einfuhrgenehmigungen/Einfuhrlizenzen verlangt werden. Zollpräferenzen sind ein wichtiges Instrument, um Kosten bei der Importverzollung einsparen zu können. Hier hat das Unternehmen allein durch strategische Einkaufsentscheidungen zugunsten präferenzbegünstigter Drittländer die Möglichkeit, finanzielle Ressourcen zu schonen. Während Einfuhren aus bestimmten Drittländern (z. B. USA, China, Hongkong) immer (noch) dem normalen Drittlandszollsatz unterliegen, können Waren mit Präferenzursprung in anderen Drittländern (z. B. Südkorea, Mexiko, Kanada) meist zollfrei oder begünstigt eingeführt werden. Dies bedingt allerdings die Vorlage von Präferenznachweisen, deren Beibringung bereits im Rahmen von Vertragsverhandlungen vereinbart werden sollte.

Als Präsenzveranstaltung

Dieses Webinar bieten wir außerdem als Präsenztermin an:

Zollabwicklung für Einkäufer in der Praxis

Ihr Nutzen

Das Webinar stellt Ihnen die Grundlagen des Imports in die EU vor. Der Dozent geht auf zu beachtende Besonderheiten aus Sicht der Einkaufsabteilung ein, insbesondere Verbote und Beschränkungen, Incoterms®, entstehende Einfuhrabgaben und ggf. Strafzölle, aber auch Zollerleichterungen und Zollbefreiungen, z. B. aufgrund von Präferenzmaßnahmen.

Webinarschwerpunkte

  • Zollrechtliche Grundlagen: Überblick über die Zollverfahren
  • Zollabwicklung bei der Einfuhr: ESumA, Verbringung, Gestellung, vorübergehende Verwahrung // Stellvertretung // Überblick über das Zollanmeldeverfahren
  • Verknüpfung zwischen Zoll und Umsatzsteuer: Besteuerung grenzüberschreitender Warenverkehre // Einfuhrumsatzsteuer und Vorsteuerabzug
  • Zollwert, Zollschuld und Incoterms®: Umgang mit Antidumpingzöllen // Incoterms® und Zollwert // Grundlagen des Zollschuldrechts und der Verbote und Beschränkungen
  • Import zu Präferenzbedingungen: Grundlagen des Präferenzrechts, insbes. bei der Einfuhr

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Webinar herunterladen.

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation
  • Dozenten bringen Fallbeispiele ein
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Webinar umfasst 6 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einkaufsabteilungen aller Wirtschaftszweige, die mit dem grenzüberschreitenden Warenverkehr beschäftigt sind und sich einen Überblick über die zollrechtlichen Importbestimmungen, deren Auswirkungen sowie mögliche Einsparungspotenziale (u.a. Präferenzen) verschaffen wollen.

Vor, während und nach dem Webinar

Vor dem Webinar

Bitte lesen Sie die Systemanforderungen und lassen Sie diese von Ihrer IT prüfen. Bitte führen Sie einen Systemtest durch. Informationen hierzu finden Sie an dieser Stelle.

Melden Sie sich nach dem erfolgreichen Systemtest bitte über die AWA-Website zu Ihrem Webinar an. Kurz nach der Webinaranmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und anschließend eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Ein bis zwei Werktage vor dem Webinar erhalten Sie eine E-Mail mit einem Zugangslink zu Ihrem Webinar sowie zur AWA-Cloud. Aus der AWA-Cloud können Sie sich die Schulungsunterlagen zum Webinar schnell und unkompliziert im PDF-Format herunterladen.

Klicken Sie einige Minuten vor dem offiziellen Beginn des Webinars auf den Zugangslink. Sie gelangen in einen virtuellen Warteraum. Sobald unser Dozent die Übertragung und somit das Webinar startet, nehmen Sie automatisch an dem Webinar teil.


Während des Webinars

Über eine Chatfunktion haben Sie die Möglichkeit, während des Webinars mit dem Dozenten zu kommunizieren. Bei bestimmten Webinaren ist auch die Kommunikation über das Mikrofon/Telefon mit dem Dozenten möglich.

Unser Dozent zeigt die Präsentation live. In der Regel können Sie auch den Dozenten per Livestream sehen.

Die Pausenzeiten können Sie dem Ablaufplan entnehmen.


Nach dem Webinar

Nach dem Webinar erhalten Sie Ihr Teilnahmezertifikat per E-Mail.

Außerdem erhalten Sie von uns einen Link zu einem Online-Fragebogen, in dem Sie Ihr Webinar bewerten können.

Auch nach dem Webinar sind wir für Sie da: Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!

Themengebiete

  • Zoll

Bewertung

Ort & Termin

MS Teams
MS Teams, Deutschland

08.09.2021

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 469,00 zzgl. gesetzlicher USt.

darin enthalten:

  • Schulungsunterlagen
  • AWA Zertifikat als PDF-Datei

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WEBZPE210901

Dozent

Kevin Holzke
Dipl. Finanzwirt

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