LKW und Flugzeug

WebinarSpezialRussland- und Belarus-Sanktionen der EU

Ein Überblick über die jüngsten Entwicklungen, einschließlich des Maßnahmenpaketes „Aufrechterhaltung und Angleichung“

Als Antwort auf die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine hat die EU ihre Sanktionen gegenüber Russland und Belarus erheblich verschärft. Seit Ende Februar hat sie hierzu über 50 Verordnungen und Beschlüsse in Kraft gesetzt.

Das 8. Sanktionspaket der EU, das am 07.10.2022 in Kraft getreten ist, hat für nahezu alle Unternehmen, die im Russland-Geschäft tätig sind, Neuerungen mit sich gebracht. Eingeführt wurde ein Preisdeckel für die Einfuhren von Rohöl und Erdölerzeugnissen mit Ursprung aus Russland. Weiterhin wurden bestimmte Feuerwaffen mit einem Verkaufs- und Ausfuhrverbot belegt. Das Verbot für russische Schiffe wurde überarbeitet. Neue Bestimmungen gelten auch für die Einfuhr russischer Eisen- und Stahlerzeugnisse sowie für Kohle und andere feste fossile Brennstoffe. Darüber hinaus dürfen Personen aus der EU in bestimmten russischen Unternehmen keine Leitungsfunktionen übernehmen. Untersagt sind des Weiteren Dienstleistungen in den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen, Rechtsberatung und IT-Beratung.

Grundlegend überarbeitet wurden nahezu alle wesentlichen Anhänge zur Verordnung (EU) Nr. 833/2014, insbesondere die verschiedenen Listen der Güter und Technologien (Anhänge VII, XI, XXI und XXIII). Diese sind teilweise nach einer vollständig anderen Systematik gegliedert. Unternehmen, die im Russland-Geschäft tätig sind, müssen ihr Produktportfolio neu bewerten. Sie sind gehalten, erneut zu überprüfen, ob eines ihrer Produkte unter die geänderten Listen fällt.

Die Vielzahl der neuen Sanktionsregularien hat dazu geführt, dass die Maßnahmen insgesamt gesehen sehr unübersichtlich geworden sind. Das vorliegende Webinar möchte hierzu eine Orientierungshilfe für den Anwender geben, sich im Dschungel der neuen Sanktionsvorschriften zurechtzufinden. Für viele Unternehmen, die sich in bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen zu russischen und belarussischen Empfängern befinden, stellt sich die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen sie diese Altverträge noch erfüllen dürfen. Auch zu dieser Thematik gibt das Webinar einen Überblick.

Ihr Nutzen

Auch nach Erlass der neuen Sanktionsmaßnahmen sind Geschäfte mit Russland- bzw. Belarus-Bezug weiterhin möglich, allerdings unter stark reduzierten Rahmenbedingungen. Das Webinar will mit einem Überblick über die Maßnahmen dazu beitragen, dass Sie die neuen rechtlichen Bestimmungen in vollem Umfang einhalten und so vor erheblichen Strafsanktionen geschützt werden.

Webinarschwerpunkte

  • Übersicht über die vollständig neuen Verordnungen und Beschlüsse
  • Übersicht über die Änderungen und Ergänzungen bereits bestehender Verordnungen und Beschlüsse
  • Die neuen Sanktionsregularien im Einzelnen
  • Die Altvertragsregeln

Sie können sich hier den vorläufigen Ablaufplan für das Webinar herunterladen.

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Präsentation

Das Webinar umfasst 2 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Webinar richtet sich an Vertreter von Unternehmen, die auch weiterhin mit Russland und/oder Belarus Handel treiben wollen (Vertrieb, Exportkontrolle, Finanz- und Rechnungswesen, Rechtsabteilung etc.) sowie an Unternehmensberater und Rechtsanwaltskanzleien.

Sonstige Hinweise

Vor der Schulung erhalten die Teilnehmenden Zugriff auf einen Online-Fragebogen, mit dem wir den individuellen Bedarf bei dieser Schulung gerne noch konkreter ermitteln möchten.

Vor, während und nach dem Webinar

Vor dem Webinar

Bitte lesen Sie die Systemanforderungen und lassen Sie diese von Ihrer IT prüfen. Bitte führen Sie einen Systemtest durch. Informationen hierzu finden Sie an dieser Stelle.

Melden Sie sich nach dem erfolgreichen Systemtest bitte über die AWA-Website zu Ihrem Webinar an. Kurz nach der Webinaranmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und anschließend eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Ein bis zwei Werktage vor dem Webinar erhalten Sie eine E-Mail mit einem Zugangslink zu Ihrem Webinar sowie zur AWA-Cloud. Aus der AWA-Cloud können Sie sich die Schulungsunterlagen zum Webinar schnell und unkompliziert im PDF-Format herunterladen.

Klicken Sie einige Minuten vor dem offiziellen Beginn des Webinars auf den Zugangslink. Sie gelangen in einen virtuellen Warteraum. Sobald unser Dozent die Übertragung und somit das Webinar startet, nehmen Sie automatisch an dem Webinar teil.


Während des Webinars

Über eine Chatfunktion haben Sie die Möglichkeit, während des Webinars mit dem Dozenten zu kommunizieren. Bei bestimmten Webinaren ist auch die Kommunikation über das Mikrofon/Telefon mit dem Dozenten möglich.

Unser Dozent zeigt die Präsentation live. In der Regel können Sie auch den Dozenten per Livestream sehen.


Nach dem Webinar

Nach dem Webinar erhalten Sie Ihr Teilnahmezertifikat per E-Mail.

Außerdem erhalten Sie von uns einen Link zu einem Online-Fragebogen, in dem Sie Ihr Webinar bewerten können.

Auch nach dem Webinar sind wir für Sie da: Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns!

Themengebiete

  • Exportkontrolle

Bewertung

Teilnahmegebühr

Ab€ 299,00 zzgl. 19% USt.

darin enthalten:

  • Schulungsunterlagen
  • AWA Zertifikat als PDF-Datei