Seminare der AWA zum Präferenzrecht
Ursprungsregeln, Lieferantenerklärungen

Importe und Exporte können durch Präferenzen kostengünstiger abgewickelt werden. Präferenzen sind zollrechtliche Vorzugsbehandlungen für Waren, deren Ursprung in bestimmten Ländern und Gebieten liegt.

Das Präferenzrecht ändert sich durch den Abschluss neuer Präferenzabkommen ständig. Wer Präferenzen richtig und geschickt nutzt, kann finanzielle Vorteile erzielen und dadurch ggf. sogar die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Produkte gegenüber Konkurrenten steigern. Damit die Vorteile von Präferenzabkommen genutzt werden können, ist die Einhaltung von sogenannten Ursprungsregeln unabdingbar.

Dafür ist eine fundierte Ausbildung / Weiterbildung im Präferenzrecht die unverzichtbare Grundlage. Die AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE bietet neben Start up- und Basis-Seminaren auch Experten- und Spezial-Seminare an, die einzelne Themenbereiche oder aktuelle Entwicklungen behandeln. Entdecken Sie die
 

AWA-Seminare zum Warenursprungs- und Präferenzrecht


Ursprungsregeln, Nachweise

Allein die bloße Herkunft von Waren aus bestimmten Ländern oder aus der Europäischen Union führt noch nicht zur Gewährung von Präferenzen. Bei arbeitsteiliger Produktion muss der Warenursprung genau geprüft werden. Voraussetzung ist der sogenannte „präferenzielle Ursprung“. Er wird nach den zwischen den Partnerländern vereinbarten Ursprungsregeln ermittelt.

Lieferantenerklärungen: Kunden erwarten Nachweise

Die Einsparung von Kosten ist für Unternehmen ein großer Antrieb, sich mit dem Thema Präferenzabkommen auseinanderzusetzen. Ein weiterer Faktor ist zudem der Kunde. Kundenseitig wird in der Regel erwartet, dass für bezogene Waren entsprechende Ursprungsnachweise geliefert werden.

Innerhalb der Europäischen Union wird der Ursprungsnachweis durch Lieferantenerklärungen erbracht. Sie dienen Exporteuren als vorgeschriebene Dokumente für die Beantragung einer WarenverkehrsbescheinigungEUR.1 oder EUR-MED bei der deutschen Zollverwaltung. Diese Bescheinigung ermöglicht dem Importeur im Empfangsland eine zollbegünstigte Einfuhr. Die rechtmäßige Ausstellung von Lieferantenerklärungen durch den Hersteller oder den Zwischenhändler ist an komplizierte Ursprungsregeln gebunden. Sie müssen vor der Ausstellung genau geprüft werden.

Aus falschen präferenziellen Ursprungsnachweisen entstehen Risiken. Das betrifft sowohl Importe als auch Exporte. Soweit diese Nachweise falsch sind, kann es aus zollrechtlicher Sicht vor allem zur Nacherhebung von Einfuhrabgaben kommen. Falsche Ursprungsnachweise können auch in Drittländern zur falschen Abgabenerhebung führen.

Der Ermächtigte Ausführer

Die Bewilligung zum Ermächtigten Ausführer sichert einem Unternehmen eine deutliche Beschleunigung der Prozesse und bringt höhere Flexibilität mit sich. Ein Ermächtigter Ausführer kann Präferenznachweise in Form von Ursprungserklärungen jederzeit eigenverantwortlich ohne Mitwirkung der Zollverwaltung ausstellen – unabhängig von einer Wertgrenze. Voraussetzung ist jedoch, dass das Unternehmen seine Zuverlässigkeit in Bezug auf die Einhaltung und Kenntnis des Präferenzrechts nachweist. Dies erfolgt unter anderem anhand der internen Arbeits- und Organisationsanweisung sowie der Benennung eines Gesamtverantwortlichen. Dieser ist Ansprechpartner für den Zoll und muss über die erforderlichen Kenntnisse des Präferenzrechts verfügen.

Seminare der AWA zum Präferenzrecht, Ursprungsregeln und Lieferantenerklärungen

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