LKW und Flugzeug

SpezialSeminarUS-(Re-)Exportkontrollrecht – AWA SUISSECHUSEX2001

US-(Re-)Exportrecht für Schweizer Unternehmen: Systematik und Strategien zur Umsetzung

Die Frage, ob ein in der Schweiz hergestelltes Produkt nach dem US-Recht kontrolliert wird, betrifft viele Schweizer Unternehmen ebenso wie die Frage, an wen bzw. wohin das Produkt geliefert werden darf (Embargos und Terroristenlisten der US-Behörden). Damit nimmt neben dem Schweizer Recht auch der Bereich des US-(Re-)Exportrechts eine für Schweizer Unternehmen herausragend wichtige Stellung ein, nämlich wenn „Goods subject to EAR“ aus der Schweiz weiter „reexportiert“ werden sollen und ggf. Bewilligungen aus den USA bedürfen.

Im Rahmen der Fortbildung werden die Rechtsgrundlagen und die zuständigen US-Behörden vorgestellt: Bureau of Industry and Security (BIS), Office of Foreign Assets Control (OFAC), Di-rectorate of Defense Trade Controls (DDTC ). Die Einordnung eines Gutes als den Exportbestimmungen unterliegend („Goods Subject to the EAR“) wird ebenso erläutert wie die erforderlichen „License Requirements“ sowie die wichtigsten „License Exceptions“. Darüber hinaus werden exemplarisch die Güterlisten mit ihrer Klassifizierung (CCL und ECCNs sowie EAR 99), die 10 „General prohibitions“ und die bedeutendsten US-Embargos intensiv vorgestellt. Ausserdem werden aktuelle Fallbeispiele diskutiert, wie die Aufnahme des HUAWEI Konzerns im Jahr 2019 auf die US Entity List und die rechtlichen Konsequenzen für Partner dieses Unternehmens.

Ziel des Seminars

Nach der Fortbildung können Sie beurteilen, wann ein Schweizer Produkt den US-(Re)Exportbestimmungen unterliegt und welche (natürlichen und juristischen) Personen sich an das US-Exportkontrollrecht halten müssen.

Seminarschwerpunkte

  • US-Exportbestimmungen in den EAR
  • Bedeutung für Schweizer Unternehmen – Export, Reexport, Transshipment
  • EAR, CCL, ECCN (Güterlisten inkl. Übungen zu EAR99, 600er Gütern und allgemeinen Dual-use-Produkten)
  • Genehmigungspflicht bei (Re-)Exporten
  • Kalkulation der Anteile von „US-Goods“ („De-minimis“- inkl. Bundling rule)
  • 10 General Prohibitions in § 736 EAR und Umsetzung in einem Compliance Program
  • Proliferation, Embargos der USA mit Überblick zu Iran und Russland
  • Sanktions- und Terroristenlisten der USA im Überblick
  • Handling der Terroristenlisten der US-Behörden (DPL, SDNs, SDGTs, FTOs, Entities, Unverified List)
  • Übungsfälle und Empfehlungen des BIS zur internen Umsetzung

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Dozenten-Vortrag
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Teilnehmenden
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Dozentinnen und Dozenten
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Seminar umfasst 6 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Unternehmen, die US-Güter handeln oder verarbeiten oder aufgrund von US-Technologie Güter in der Schweiz produzieren und diese exportieren. Des Weiteren sind Firmen angesprochen, die zu US-Konzernen gehören und das US-Recht aufgrund interner Vorgaben beachten müssen.

Themengebiete

  • Exportkontrolle

Bewertung

Ort & Termin

Villa Boveri Baden
Laendliweg 5, 5400, Baden, Schweiz

Tel: +41 562052461
www.villaboveri.ch

06.05.2020

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

08:30–16:00 Uhr

Teilnahmegebühr

AbSFr. 780.00

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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Anmeldeformular (PDF)

CHUSEX2001

Dozent

Matthias Merz
Geschäftsführender Gesellschafter der AWB Steuerberatungsgesellschaft mbH // Geschäftsführer der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE GmbH // Münster

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