Start Up Seminar Start up US-(Re-) Exportkontrollrecht SUUSEX190601

Einstieg in das US-(Re-)Exportkontrollrecht

Unternehmen in der EU sind häufig mit der Frage konfrontiert, ob und in welchem Umfang sie bei ihren internationalen Geschäften auch das US-Recht zu beachten haben. Häufig werden Firmen von Kunden als deren Lieferanten gebeten, über eine US-Eigenschaft ihrer gelieferten Güter Angaben bereit zu stellen. Dies hängt im Wesentlichen davon ab, ob sie beispielsweise gesellschaftsrechtlich mit einem US-Unternehmen verbunden sind, ob US-Personen in der Geschäftsführung des Unternehmens arbeiten und/oder ob US-Güter in die Handelsgeschäfte einbezogen werden.

Als Basis zur Abwicklung derartiger Geschäfte werden die EAR Export Administration Regulations im Seminar vorgestellt. Nach der Frage, ob eine Transaktion den EAR unterliegt, stellt sich anschließend die Frage, ob US-Genehmigungen einzuholen sind. Die Unterscheidung zwischen Exporten, Re-Exporten und Transshipments ist dafür wesentlich. Ebenfalls wird die sog. De-Minimis Rule vorgestellt. Danach können in der EU hergestellte Güter unter Umständen deswegen nach dem US-Recht kontrolliert sein, weil kontrollierte US-Vormaterialien verbaut wurden. Wichtig hierfür ist die korrekte Klassifizierung eines Gutes nach den US-Bestimmungen.

Ziel des Seminars

Das Seminar soll Ihnen einen ersten Einstieg in das Thema US-(Re-)Exportkontrollrecht geben. Die Seminarschwerpunkte sind so gewählt, dass keine Kenntnisse zum US-Recht für die Teilnahme vorausgesetzt werden. Spezielle und komplexe US-Embargothemen sowie das Rüstungsgüterrecht ITAR werden in diesem Start-up-Seminar nicht behandelt. Zudem bereitet das Seminar auf die Teilnahme am zweitägigen Spezial-Seminar „US-(Re-)Exportkontrollrecht für europäische Exporteure“ vor.

Seminarschwerpunkte

  • Behördenlandschaft und Informationsquellen
  • Überblick über die Export Administration Regulations (EAR)
  • Begriffsbestimmungen und Grundprinzipien der EAR
  • Anwendbarkeit der EAR: „Items subject to the EAR“ und „US-Person“
  • Die Commerce Control List als US Dual-use-Güterliste inkl. Behandlung von Beispielfällen
  • Reasons for Control und das Commerce Country Chart, inkl. Behandlung von Fallbeispielen
  • Genehmigungserfordernisse für EAR99-Güter
  • Grundzüge der De-Minimis-Rule
  • Die 10 allgemeinen Ausfuhrverbote (General Prohibitions)

Zielgruppe

Angesprochen sind Mitarbeiter/-innen in exportorientierten Unternehmen, die sich aus Eigenantrieb oder aufgrund entsprechender Anfragen von Kunden/Lieferanten in das Thema einarbeiten und einen ersten Überblick erhalten möchten.

sonstige hinweise

Das Seminar findet in deutscher Sprache statt. Zahlreiche Rechtstexte werden jedoch wegen des originalen Wortlautes in englischer Sprache ausgegeben und ggf. diskutiert. Sie erhalten neben Ihren gedruckten Seminarunterlagen umfangreiche Gesetzestexte.

Sie können konkrete Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmen in das Seminar einbringen. Um Ihrem Dozententeam eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, senden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an: info@awa-seminare.de

Themengebiete

  • Exportkontrolle

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Ort & Termin

Kettelerscher Hof/Tagungszentrum der JurGrad gGmbH Münster
Königsstraße 51-53, 48143, Münster, Deutschland

26.06.2019

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 590,00 zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

Jetzt online anmelden
Anmeldeformular (PDF)

SUUSEX190601

Dozent

Jonathan Eßer
Dipl.-Finanzwirt (FH), Master of Customs Administration (MCA) // AWB Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

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