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Ihr professioneller Einstieg in die Exportkontrolle

Exportierende Unternehmen müssen die Systematik des Außenwirtschaftsrechts und des Zollrechts beherrschen. Man bezeichnet die Einhaltung dieser Regeln auch als Exportkontrolle. Was wird an wen wohin und wofür geliefert? Mit Blick auf diese Frage müssen Unternehmen prüfen, ob Genehmigungsregeln bestehen und diese vom Unternehmen eingehalten werden. Verstöße können durch die Staatsanwaltschaften mit empfindlichen Freiheitsstrafen, Bußgeldern und Einziehung der Erlöse geahndet werden. Das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) verschärft seit 2013 die Strafen für nicht genehmigte Ausfuhren. Die Unternehmen haben daher zu prüfen, ob ihre Güter in der Ausfuhrliste benannt sind und damit beim Export genehmigungspflichtig sind. Das betrifft nicht nur Waren, sondern auch bestimmte Technologien in Form von Zeichnungen und Datensätzen, wenn diese versendet oder zum Download bereitgestellt werden sollen. Gelistete, also verbotene Empfänger, Händler, Kunden und Banken, müssen identifiziert und ggf. gesperrt werden. Auch sind bestimmte Endverwendungen und Konstruktionen (z. B. militärisch/nuklear) und Lieferungen in von Embargos betroffene Länder (z. B. Libyen, Syrien, Pakistan, Iran, Russland/Ukraine etc.) zu kontrollieren und sensibel zu handhaben.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar gibt Ihnen einen ersten Überblick über das Exportkontrollrecht. Neben den diversen Güterlisten (Ausfuhrliste/Dual-use-Güterliste) und der Klassifizierung werden die Genehmigungspflichten für gelistete und nicht-gelistete Güter erläutert. Sie lernen darüber hinaus diverse Embargos der Europäischen Union kennen.

Seminarschwerpunkte

  • Systematik und Struktur des Exportkontrollrechts (Deutschland, EU)
  • Grundbegriffe der Exportkontrolle // Verknüpfung Zoll und Exportkontrolle // Rechtsfolgen bei Verstößen
  • Embargos (Länderlisten) und Sanktionslisten (Terroristenlisten)
  • Teil I A und B der Ausfuhrliste
  • Dual-use-Güterliste (Anhang I und Anhang IV der EG-Dual-use-VO)
  • Ausfuhren aus und Verbringungen innerhalb der EU, Ausfuhren mittels elektronischer Medien (Download, Upload, Bereitstellen auf Servern)
  • Identifizierung und Klassifizierung von Gütern in den Güterlisten, Auskunft zur Güterliste
  • Umgang mit dem Umschlüsselungsverzeichnis, EZT-online, Umsetzung im Unternehmen/Materialstammpflege, Codierungen in den Ausfuhranmeldungen
  • Rechtsregeln bei der Ausfuhr nicht-gelisteter Güter (catch-all) – kritische Länder und Verwendungen, positive Kenntnis und Red Flag
  • Rechtspflichten beim Export/Verbringen nicht-gelisteter Güter (catch-all)
  • Systematik bei Technologietransfer und technischer Unterstützung
  • Struktur der allgemeinen Genehmigungen // innerbetriebliche Vor- und Nachbereitung
  • Der Ausfuhrverantwortliche – politische Grundsätze der Bundesregierung, Umsetzung der Exportkontrolle im Unternehmen // Projektchecklisten/Flow-Chart-Exportkontrolle

Lehrmethoden und Unterrichtszeit

  • Dozenten-Vortrag
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Teilnehmenden
  • Arbeiten mit Fallbeispielen der Dozentinnen und Dozenten
  • Arbeiten mit Gesetzestexten

Das Seminar umfasst 13 Unterrichtsstunden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus Zoll- und Exportabteilungen, die sich mit den Ausfuhrverfahren beschäftigen (müssen) sowie Zoll- und Exportkontrollbeauftragte, Exportkontrollverantwortliche und deren Vertreter. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Exportierende Unternehmen müssen die Systematik des Außenwirtschaftsrechts und des Zollrechts beherrschen. Man bezeichnet die Einhaltung dieser Regeln auch als Exportkontrolle. Was wird an wen wohin und wofür geliefert? Mit Blick auf diese Frage müssen Unternehmen prüfen, ob Genehmigungsregeln bestehen und diese vom Unternehmen eingehalten werden. Verstöße können durch die Staatsanwaltschaften mit empfindlichen Freiheitsstrafen, Bußgeldern und Einziehung der Erlöse geahndet werden. Das Außenwirtschaftsgesetz (AWG) verschärft seit 2013 die Strafen für nicht genehmigte Ausfuhren. Die Unternehmen haben daher zu prüfen, ob ihre Güter in der Ausfuhrliste benannt sind und damit beim Export genehmigungspflichtig sind. Das betrifft nicht nur Waren, sondern auch bestimmte Technologien in Form von Zeichnungen und Datensätzen, wenn diese versendet oder zum Download bereitgestellt werden sollen. Gelistete, also verbotene Empfänger, Händler, Kunden und Banken, müssen identifiziert und ggf. gesperrt werden. Auch sind bestimmte Endverwendungen und Konstruktionen (z. B. militärisch/nuklear) und Lieferungen in von Embargos betroffene Länder (z. B. Libyen, Syrien, Pakistan, Iran, Russland/Ukraine etc.) zu kontrollieren und sensibel zu handhaben.
 

Ziel des Seminars

Das Seminar gibt Ihnen einen ersten Überblick über das Exportkontrollrecht. Neben den diversen Güterlisten (Ausfuhrliste/Dual-use-Güterliste) und der Klassifizierung werden die Genehmigungspflichten für gelistete und nicht-gelistete Güter erläutert. Sie lernen darüber hinaus diverse Embargos der Europäischen Union kennen.

Seminarschwerpunkte

  • Systematik und Struktur des Exportkontrollrechts (Deutschland, EU)
  • Grundbegriffe der Exportkontrolle // Verknüpfung Zoll und Exportkontrolle // Rechtsfolgen bei Verstößen
  • Embargos (Länderlisten) und Sanktionslisten (Terroristenlisten)
  • Teil I A und B der Ausfuhrliste
  • Dual-use-Güterliste (Anhang I und Anhang IV der EG-Dual-use-VO)
  • Ausfuhren aus und Verbringungen innerhalb der EU, Ausfuhren mittels elektronischer Medien (Download, Upload, Bereitstellen auf Servern)
  • Identifizierung und Klassifizierung von Gütern in den Güterlisten, Auskunft zur Güterliste
  • Umgang mit dem Umschlüsselungsverzeichnis, EZT-online, Umsetzung im Unternehmen/Materialstammpflege, Codierungen in den Ausfuhranmeldungen
  • Rechtsregeln bei der Ausfuhr nicht-gelisteter Güter (catch-all) – kritische Länder und Verwendungen, positive Kenntnis und Red Flag
  • Rechtspflichten beim Export/Verbringen nicht-gelisteter Güter (catch-all)
  • Systematik bei Technologietransfer und technischer Unterstützung
  • Struktur der allgemeinen Genehmigungen // innerbetriebliche Vor- und Nachbereitung
  • Der Ausfuhrverantwortliche – politische Grundsätze der Bundesregierung, Umsetzung der Exportkontrolle im Unternehmen // Projektchecklisten/Flow-Chart-Exportkontrolle

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Zoll- und Exportabteilungen, die sich mit den Ausfuhrverfahren beschäftigen (müssen) sowie Zoll- und Exportkontrollbeauftragte, Exportkontrollverantwortliche und deren Vertreter.

Sonstige Hinweise

Sie können konkrete Fallbeispiele aus Ihrem Unternehmen in das Seminar einbringen. Um Ihrem Dozententeam eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen, senden Sie diese bitte bis zwei Wochen vor Seminarbeginn an: 
info@awa-seminare.de

Themengebiete

  • Exportkontrolle

Bewertung

Ort & Termin

Novotel Hamburg Alster
Luebecker Str. 3, 22087, Hamburg, Deutschland

Tel: +49 40391900
Fax: +49 4039190190
H3737-SB@accor.com
www.accorhotels.com

28.–29.01.2020

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 1.190,00zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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Anmeldeformular (PDF)

SUE200101

Dozent

Holger Beutel
Eschborn

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