Geldwäscheprävention GWG190401

Risikomanagement, Umsetzung des GWG und Ausblick auf die Umsetzung der 5. Geldwäscherichtlinie ab 10.01.2020

Mitte 2017 ist das neue Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz „GWG“) in Kraft getreten. Verpflichtete nach § 2 Nr. 16 GWG sind neben Einrichtungen des Finanzsektors auch als Güterhändler benannt. Güterhändler ist nach § 1 Abs. 9 GWG „jede Person, die gewerblich Güter veräußert, unabhängig davon, in wessen Namen oder auf wessen Rechnung sie handelt“. Damit sind Unternehmen gehalten, die Bekämpfung von Geldwäsche als Element ihrer internen Compliance-Struktur und Teil des Risikomanagements umzusetzen. Betroffen sind neben diesen Unternehmen auch Güterhändler, Immobilienmakler, Rechtsanwälte, Notare und Wirtschaftsprüfer. Neben der Bekämpfung von Geldwäsche besteht für die betroffenen Branchen auch die Verpflichtung zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung. Diese kennen am Außenhandel teilnehmende Unternehmen bereits aus dem Umfeld der Sanktionslistenprüfung.

Ziel des Seminars

Das Seminar liefert mit Fokus auf Güterhändler auch einen branchenübergreifenden Überblick über die relevanten internationalen sowie nationalen rechtlichen und regulatorischen Grundlagen für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Hierbei stellen die wesentlichen Änderungen durch die Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in deutsches Recht einen Schwerpunkt dar. Betrachtet werden ausgehend von dem risikobasierten Ansatz in der Geldwäscheprävention insbesondere die neuen geldwäscherechtlichen Anforderungen zum Risikomanagement durch Risikoanalyse. Außerdem stehen interne Sicherungsmaßnahmen, die allgemeinen, vereinfachten und verstärkten Kundensorgfaltspflichten zum Verdachtsmeldewesen sowie die neuen Bußgeldvorschriften im Fokus..

Seminarschwerpunkte

  • Internationale Vorgaben (insb. FATF)
  • Neuerungen durch die Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie in deutsches Recht
    (GwG, KWG, VAG)
  • Abgrenzung Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung
  • Risikobasierter Ansatz und IKS (Interne Kontroll-Systeme)
  • Risikomanagement (Risikoanalyse und interne Sicherungsmaßnahmen)
  • Allgemeine, vereinfachte und verstärkte Kundensorgfaltspflichten
  • Verdachtsmeldewesen und FIU
  • Bußgeldvorschriften und Haftung
  • Ausblick auf Verschärfungen durch die 5. Geldwäscherichtlinie (Risikoländer, Meldestellen,
    Transparenzregister etc.)
  • Praxis-Tipps

Zielgruppe

Zielgruppe sind Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen aus Unternehmen des Finanz- und Nicht-Finanzsektors, die in der Bekämpfung von Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung tätig sind bzw. sich im Tagesgeschäft mit der Implementierung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen befassen.

Themengebiete

  • Compliance
  • Exportkontrolle

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Ort & Termin

AWA-Tagungszentrum München
Seidlstr. 8, 80335, München, Deutschland

Tel: +49 89242147780
Fax: +49 89242147781
info@awa-seminare.de
www.awa-muenchen.de

04.04.2019

Für diesen Termin sind noch ausreichend Plätze vorhanden.

Zeiten

09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr

Ab€ 590,00 zzgl. 19% MwSt.

darin enthalten:

  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Erfrischungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Mittagessen
  • AWA Zertifikat

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GWG190401

Dozentin

Dr. Uta Zentes

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Münster