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USA – Weitere Zusatzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte

Die USA weiten ihre seit 2018 bestehenden Zusatzzölle auf bestimmte Eisen-, Stahl- und Aluminiumprodukte aus. Es handelt sich um 25 Prozent auf Stahlprodukte und 10 Prozent auf Produkte aus Aluminium. Die Zölle werden zusätzlich zu den im US-Zolltarif festgelegten Regelzöllen und allen weiteren auf die Produkte erhobenen Steuern und Gebühren anlässlich der Einfuhr erhoben.

Die Zusatzzölle werden ab dem 8. Februar 2020 gelten. Die von der Maßnahme betroffenen Stahlprodukte konnten bislang aus zahlreichen Ländern zollfrei oder mit einem Einfuhrzoll von 2,5 Prozent in den USA eingeführt werden. Die Einfuhrzölle für die betroffenen Produkte aus Aluminium betragen 4,9 und 5,7 Prozent.


Die AWA informiert zum Thema

Das Jahr 2019 hat eine Vielzahl von Änderungen im US-Import- und Exportbereich mit sich gebracht. Und 2020 verspricht noch brisanter zu werden: Neben der Einführung neuer Strafzölle gegen die EU werden die Auswirkungen des geplanten Übergangs vom „Nordamerikanischen Freihandelsabkommen“ (NAFTA) zum „United States Mexico Canada Agreement“ (USMCA) besonders die Automobilindustrie und den Maschinenbaubereich hart treffen. Das Spezial-Seminar Grundlagen: Im- und Export USA bereitet Sie auf die bevorstehenden Veränderungen vor.

Quellenangaben

USA – Weitere Zusatzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte

Germany Trade & Invest

Redaktionell bearbeitet durch

Matthias Merz, Geschäftsführer der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE GmbH, Münster

Seminartipps

Grundlagen: Im- und Export USA
Compliance-Anforderungen und Vorschriften: Was Unternehmen in 2020 beim Handel mit den USA beachten müssen

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