US-Präsident Trump verzichtet vorerst auf Autozölle

Donald Trump erhebt vorerst keine Strafzölle auf Autoimporte aus Europa. Der US-Präsident wird mit seiner Entscheidung noch sechs Monate warten. Bevor Trump eine Entscheidung fällt, möchte er den Verlauf der Handelsgespräche mit der EU abwarten.

Die amerikanische Gesetzeslage räumt dem Präsidenten die Möglichkeit ein, seine Entscheidung über die Zölle bei laufenden Gesprächen um bis zu 180 Tage zu verschieben. Trump hat mit Strafzöllen von 25 Prozent auf importierte europäische Autos gedroht. Dies würde besonders die deutschen Hersteller hart treffen.

Trump sieht bestimmte importierte Fahrzeuge und Teile als „nationale Sicherheitsbedrohung“ an.

Neil Bradley, Executive Vice President und Chief Policy Officer der US-Handelskammer, gab die folgende Erklärung zur Ankündigung der Regierung ab, die Einführung von Autotarifen zu verschieben:

„Die Einfuhr von Personenkraftwagen und Autoteilen stellt keine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar. Dies ist ein Missbrauch der Handelsbehörden der Verwaltung. Die anhaltende Bedrohung durch Zölle auf Autos und Autoteile schafft nur noch mehr Unsicherheit und schwächt unsere Wirtschaft.“

Quellenangaben

Trump sees some imported vehicles and parts as a „national security threat

U.S. Chamber Statement on Administration's Announcement to Delay Auto Tariffs

Reuters

U.S. Chamber of Commerce

Redaktionell bearbeitet durch

Matthias Merz, Geschäftsführer der AWA AUSSENWIRTSCHAFTS-AKADEMIE GmbH, Münster

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